Tokio Hotel-Beach-Fanfiction TH-Beach-Fanfiction
Hidden Passion
  • Autorin: Kiki
  • Genre : Lovestory(aber auch ein wenig dramatisch) 
  • Hauptpersonen: Bill,Tom,Pia
  • Nebenpersonen: Susanne(Spitzname: Su),Gray,Georg,Gustav

    ---Jugendfrei---

Inhalt:Bei einem Auftritt wird der Musikproduzent Stefan auf die Band „Black Roses“ aufmerksam. Sofort lädt er sie ins Studio ein. Das Trio - bestehend aus der Frontfrau Pia, der Keyboarderin Susanna und dem Gitarristen Gray – konnten ihr Glück kaum fassen. Von Anfang an lief alles bestens. Ihre Fans wurden immer mehr und die erste Single war auch äußerst erfolgreich. Die ganze Story, die Bandmitglieder und der Bandname sind frei erfunden.

Kapitel 1: (Pias Sicht)

Seit unserem ersten Treffen mit Stefan war schon ein halbes Jahr vergangen. Jeden freien Tag haben wir bei ihm im Studio verbracht und an Songs gearbeitet. Unsere erste Single schoss von 0 auf Platz 15 der Charts. Wir waren alle sehr zufrieden. Nun war es an der Zeit als Vorband bei anderen Künstler aufzutreten. Stefan hat tausende Bewerbungen an deutschsprachige Bands geschickt. Aber leider hat bisher noch keine geantwortet.

(Bills Sicht): Wir waren im Studio um unserem zweitem den letzten Schlief zu geben. Heute war auch der Tag wo wir unsere Vorband aussuchen durften. Zehn Bands hat unser Produzententeam für uns gewählt. „Das wird wieder lustig“, sagte Tom und setzte sich neben mich auf die Couch. Nach dem Anhören rief Tom sofort: „Ich bin für die Blackys!“ „Blackys? Welche Blackys?“, fragte Gustav verwirrt. „Eh, Mann. Die Black Roses die haben Starpotential.“ „Ja, die Black Roses sind wirklich gut. Also abgemacht?“, fragte ich noch mal, obwohl es schon klar war, dass wir sie nehmen. Ich war froh, dass die Jungs meiner Meinung waren. Die Frontfrau hat mich ab dem ersten Augenblick in ihren Bann gezogen. Ihre Stimme, ihre Haare,… „Ich habe gar nicht gedacht, dass das so schnell geht. Na, auch gut. Ich werde mal ein Kennenlern - Treffen arrangieren“, sagte David lächelnd. 
 

(Pias Sicht):
Die Schulglocken läuteten. Endlich aus. Es waren wieder mal sechs Horrorstunden. Seit ich berühmt bin, ist alles anders. Alle glotzen mich an und wollen meine „Freundin“ werden. Man wie das nervt. Draußen wartete schon ein Auto, das mich ins Studio bringen wird. Schnell stieg ich ein und machte die Tür zu. „Hey, Gray! Hey, Su! Wie euer Schultag?“ „Schrecklich, wie immer. Und bei dir?“, antwortete mir Su mit einer Grimasse. Bei den beiden wars auch nicht viel besser, aber da ich Frontfrau bin, ist es bei mir schon schlimmer. „Erinnere mich nicht daran. Das Ekelpaket aus der Parallelklasse demonstrierte wieder mal sein Charme und wollte mich ins Kino einladen. Man, wann kapiert er endlich, dass er hässlich ist?“, erzählte ich angewidert. Gray träumte wahrscheinlich von Su, zumindest hörte er nicht zu. „Hey, was läuft jetzt zwischen dir und Gray?“, flüsterte ich so leise, dass nur Su mich hören konnte. „Was soll da schon laufen? Ich mag ihn, er ist nett und wir sind Freunde. Punkt!“, zischte sie zurück. Ich wusste, dass sie nicht gern darüber sprach, aber ich konnte mich einfach nicht zurückhalten. „Aber er hat mir erzählt, dass er dich SEHR GERN hat. Und ihr verbringt ja auch viel Zeit miteinander“ „Ja, und? Wir sind halt SEHR GUT befreundet“, sagte sie genervt. Ok, dann eben nicht. Die restliche Fahrt über sprachen wir nur noch über unsere Songs.

Kapitel 2: (Pias Sicht)

„Hey, Leute! Ich habe gute News für euch“, rief uns Stefan zu, sobald wir ankamen, „Und zwar: Eine der erfolgreichsten Bands in Deutschland hat euch als Vorband für ihre Tour im April gewählt.“ „Ach, komm schon. Spann uns nicht auf die Folter.“ „Ist es Silbermond? Juli? Killerpilze? … Oder … Nein, das kann nicht sein. Es ist doch nicht Tokio Hotel? Aber so weit ich weiß, gehen sie im April oder so auf Tour“, kombinierte ich. „Überraschung! Die vier Jungs nehmen euch tatsächlich mit auf Tour!“, gratulierte er. Su und ich fielen uns glücklich in die Arme und lachten und sprangen auf und ab wie kleine Kinder.
„Aber im April müssen wir doch die Schulbank drücken und Schularbeiten schreiben“, bemerkte Gray. Mist! Wir haben unseren Eltern ja versprochen weiter zur Schule zu gehen und nur an freien Tagen uns der Musik zu widmen. Ziemlich blöd. Das bedeutet, dass wir nur an Wochenenden und in den Osterferien mit ihnen herumtouren können. Aber besser als gar nichts.

(Bills Sicht)
Heute werden wir die „Black Roses“ treffen. Sie verspäteten sich, da sie im Stau feststeckten. Also gingen Tom und ich noch schnell ins Zimmer um uns umzuziehen.
Wir kamen gerade die Stiegen, als ein schwarzes Auto um die Ecke bog. Zuerst kam der Junge rein und begrüßte uns: „Hey! Ich bin Gray, der Gitarrist.“ Jetzt kamen auch die zwei Girls. „Passt auf. Die zwei sind heute schlecht gelaunt“, flüsterte Gray uns noch leise zu. „Hallo, ich bin Susanna. Aber nennt mich einfach Su“, stellte sich das eine Mädchen vor und nahm alle kurz in den Arm. „Ich bin Pia und die Frontfrau. Wir sind sehr froh euch persönlich kennen zu lernen!“, rief sie vergnügt. Pia umarmte erst Gustav und dann Georg. „Dein Herzblatt! ..... Aber nicht mehr lange“, sagte Tom bevor sie zu mir kam. Man, kann er nicht mal seine Sprüche für sich behalten? Ich bin genug aufgeregt. „ Ich heiße übrigens Bill, der Sänger. …Ähm, ich meinte ich bin der Sänger“, stotterte ich. Bill, reis dich zusammen! Die Jungs lachen dich noch aus. Neben mir kicherten die Jungs tatsächlich schon. „Ich weiß. Ich bin Pia und auch Sängerin.“, lachte sie und umarmte mich.
„Lass uns in die Bar gehen und was trinken.“, schlug Gray vor. Wir suchten uns eine Ecke mit gemütlicher Couch aus. Ich setzte mich sofort neben Pia. Und Tom setzte sich auf die andere Seite von ihr und grinste mich triumphierend an. Dafür kassierte er von mir einen warnenden Blick. „Hey, Pia. Ich glaub die haben es auf dich abgesehen“, rief Gray auch gleich. Nein, noch ein Tom nur 2 Jahre jünger. Wie soll ich das nur aushalten?

(Pias Sicht)
Nach dem Vorstellen gingen wir alle in die Hotelbar. Bill setzte sich links von und Tom rechts. Natürlich musste Gray wieder seine „Meinung“ aussprechen. Ich schäme mich ja so für ihn.
Bill war anscheinend nicht sehr begeistert darüber, dass Tom neben mir saß. Er befolgte jede Tätigkeit von Tom. Was ist, wenn Gray wirklich Recht hat und sie es auf mich abgesehen haben? Was ist, wenn sie mit mir „reden“ wollen? Bei Tom ist es sehr wahrscheinlich, aber bei Bill? Er sagt doch immer er steht nicht auf so was?
Als es spät wurde, gingen Gustav und Su auf ihre Zimmer. Ich warf Su noch einen vielsagenden Blick zu um sie zu überreden mich nicht alleine zu lassen. Aber sie verstand das wieder mal nicht und schaute mich nur verwirrt an und ging.
Sofort fing Tom mit mir ein Gespräch über unsere Arbeit, Fans und Groupies an. Hilfesuchend sah ich zu Gray rüber, aber der war mit Georg beschäftig. Und jetzt stand auch Bill beleidigt auf und ging. Doch bevor er ging, drückte er mir noch seine Serviette unauffällig in die Hand. Was soll das jetzt?

Kapitel 3: (Pias Sicht)

„Ich finde Groupies und One-Night-Stands ok. Und du? Wie stehst du zu Groupies? Pia, ich rede mit dir? Also wenn du dich mehr für Georg interessierst – dann geh doch zu ihm.“ Tom rüttelte an meinen Arm, als ich gerade wieder versuchte Grays Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen. Vergebens. „Was? Ist was passiert?“, fragte ich verwirrt. „Nein, aber…“ „Hey, du bist hier doch der Experte in Sachen Liebe und Mädchen. Ich glaub da bracht jemand deine guten Ratschläge“, unterbrach ihn Georg und deutete auf Gray. Gray und Probleme mit Mädchen? Naja, was solls. Hauptsache ich kann mich verdrücken. „Ich geh dann mal ins Bett“, sagte ich leise, sobald Tom sich zu den Jungs gesetzt hat.Hoffentlich ist Susanna noch wach. Als ich die Tür zu unserem Zimmer aufsperrte, hörte ich schon den Fernseher. „Pia, wie war der Abend?“, fragte sie sofort. „Ganz nett, abgesehen davon, dass du mich mit den Macho schlechthin alleine gelassen hast!“, giftete ich sie an. „Du hättest mir sagen können, dass ich da bleiben soll.“ „Hab ich doch. Ich habe zweimal gezwinkert. Das war ein Zeichen.“ „Du mit deinen Zeichen! Verständlicher gings nicht, oder?“ Su verdrehte die Augen. „Was hätte ich machen sollen, die zwei sassen neben mir? Egal, schau mal was Bill mir in die Hand gedrückt hat“, sagte ich und zeigte ihr die zerknüllte Serviette. „Da steht: Pass auf, dass Tom dich nicht um den Finger wickelt! Was hat Tom gemacht?“, fragte sie neugierig. „Mhm, sag ich dir, wenn du mir auch eine Frage beantwortest. Ok? Also wir haben, besser gesagt er hat, über Groupies geredet.“ „Ach so. Wie lautet deine Frage?“ „Kannst du mir, liebe Susanna, beantworten wieso Gray Liebeskummer hat?“, fragte ich und versuchte dabei ernst auszusehen. „Liebeskummer? Keine Ahnung.“ Ich durchbohrte sie mit meinem Blick. Rück schon raus. Ich weiß, dass da etwas zwischen dir und Gray ist. „Ok, ok. Er ist verknallt in mich und ich auch ein wenig in ihn. Ich will es aber langsam angehen, weil wir ja in einer Band sind und wenn wir dann in Streit auseinander gehen…“, Su zählte alle ihre Gründe auf. „Glaubst du Bill schläft schon? Ich möchte mich bei ihm bedanken“, sagte ich nach einer Weile. „Sicher. Es ist schon über 23Uhr. Wir sollten lieber auch schlafen. Morgen ist schließlich unser erstes Konzert als Vorband von TH!“ Ok, dann gute Nacht alle. „Ich finde Groupies und One-Night-Stands ok. Und du? Wie stehst du zu Groupies? Pia, ich rede mit dir? Also wenn du dich mehr für Georg interessierst – dann geh doch zu ihm.“ Tom rüttelte an meinen Arm, als ich gerade wieder versuchte Grays Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen. Vergebens. „Was? Ist was passiert?“, fragte ich verwirrt. „Nein, aber…“ „Hey, du bist hier doch der Experte in Sachen Liebe und Mädchen. Ich glaub da bracht jemand deine Ratschläge“, unterbrach ihn Georg und deutete auf Gray. Gray und Probleme mit Mädchen? Naja, was solls. Hauptsache ich kann mich verdrücken. „Ich geh dann mal ins Bett“, sagte ich leise, sobald Tom sich zu den Jungs gesetzt hat.Hoffentlich ist Susanna noch wach. Als ich die Tür zu unserem Zimmer aufsperrte, hörte ich schon den Fernseher. „Pia, wie war der Abend?“, fragte sie sofort. „Ganz nett, abgesehen davon, dass du mich mit den Macho schlechthin alleine gelassen hast!“, giftete ich sie an. „Du hättest mir sagen können, dass ich da bleiben soll.“ „Hab ich doch. Ich habe zweimal gezwinkert. Das war ein Zeichen.“ „Du mit deinen Zeichen! Verständlicher gings nicht, oder?“ Su verdrehte die Augen. „Was hätte ich machen sollen, die zwei sassen neben mir? Egal, schau mal was Bill mir in die Hand gedrückt hat“, sagte ich und zeigte ihr die zerknüllte Serviette. „Da steht: Was hat Tom gemacht?“, fragte sie neugierig. „Mhm, sag ich dir, wenn du mir auch eine Frage beantwortest. Ok? Also wir haben, besser gesagt er hat, über Groupies geredet.“ „Ach so. Wie lautet deine Frage?“ „Kannst du mir, liebe Susanna, beantworten wieso Gray Liebeskummer hat?“, fragte ich und versuchte dabei ernst auszusehen. „Liebeskummer? Keine Ahnung.“ Ich durchbohrte sie mit meinem Blick. Rück schon raus. Ich weiß, dass da etwas zwischen dir und Gray ist. „Ok, ok. Er ist verknallt in mich und ich auch ein wenig in ihn. Ich will es aber langsam angehen, weil wir ja in einer Band sind und wenn wir dann in Streit auseinander gehen…“, Su zählte alle ihre Gründe auf. „Glaubst du Bill schläft schon? Ich möchte mich bei ihm bedanken“, sagte ich nach einer Weile. „Sicher. Es ist schon über 23Uhr. Wir sollten lieber auch schlafen. Morgen ist schließlich unser erstes Konzert als Vorband von TH!“ Ok, dann gute Nacht alle.

Kapitel 4: (Pias Sicht)

Mein Handy klingelte. Wer ruft mich denn mitten in der Nacht an? Ich schaute auf die Uhr. Es war schon sieben, aber das ist für mich immer noch zu früh. Su schlief noch tief und fest. „Hallo?“, ich entschied mich doch abzuheben. „Hallo, Schatz. Wie geht’s euch? Hast du gut geschlafen?“, fragte meine Mum, eine leidenschaftliche Frühaufsteherin. „Uns geht’s super, aber bevor du angerufen hast habe ich noch sehr gut geschlafen!“, antwortete ich schläfrig. „Tut mir Leid. Ich wollte dich nicht wecken. Aber ich dachte ihr müsst heute früh raus und wollte euch nicht verpassen. Wie wars gestern? Waren die Jungs nett? Über was habt ihr geredet? Wann bist du schlafen gegangen?“ Ich antwortete brav auf alle ihre Fragen, nur wann ich schlafen gegangen bin verschwieg ich. Nach 10 Minuten war das Gespräch beendet und Su wach. „Wer wars? Ein heimlicher Verehrer?“, neckte sie mich. „Haha, sehr witzig. Ich werde mich jetzt fertig machen und geh dann zu Bill. Ach, wer es war sage ich dir vielleicht in zehn Jahren“, lachte ich.

(Bills Sicht)
Irgendwer klopfte an der Tür. Oder träume ich nur? Nein, da wars schon wieder. Sicher ist es Gustav, der etwas braucht. Wieso stört er nicht irgendjemand anderen? Mühsam richtete ich mich auf und schleppte mich zur Tür. „Gustav, du weißt doch dass ich zu dieser Zeit noch schlafe. Wieso gehst du nicht…“, schimpfte ich noch bevor ich die Tür aufmachte. Shit! Vor mir stand nicht Gustav sondern Pia. Mann, wie seh ich bloß aus!? Ich hätte im Guckloch schauen sollen. Jetzt wars zu spät. „Ähm, ich wollte dich nicht stören. Kann ja später noch mal kommen. Sorry!“, stotterte Pia verlegen. „Nee, nee, kein Problem. Ich wollte sowieso schon immer mal früher als um 12 aufstehen. Komm rein, aber es sieht nicht sehr ordentlich aus“ Wir setzten uns auf mein Bett und schwiegen erst mal. Warum war Pia da? Bitte, nicht wegen dem Zettel gestern. Ich hab die Tat nämlich gleich danach bereut. Wie peinlich es war! Das alles habe ich meiner Spontaneität zu verdanken. „Bill, ich will dir danken für gestern. Ich hab den Zettel zwar erst nachher gelesen, aber du hast schon recht gehabt. Tom hat mich derb angeflirtet. Ich konnte ihm aber entfliehen“, sagte sie. „So ist Tom immer, wenn er ein süßes Girl sieht. Er hat seine Hormone nicht im Griff. Manchmal schäme ich mich für  ihn.“ „Ach, was. Er ist gerade in einer „schwierigen Phase“. Ich denke so sind Jungs nun mal. Tom ist eigentlich eh sympathisch. Wenn er sich im Griff hat!“, lachte sie. Sie ist so süß, wenn sie lacht. Ich könnte ihr ewig zuschauen. Ich schaffte nur ein künstliches Grinsen. Hoffentlich werde ich meine Hormone in Griff behalten.

(Pias Sicht)Als ich bei Bill klopfte, passierte erst mal gar nichts. Dann konnte ich eine wütende Stimme und Schritte hören! War ich bei der falschen Tür? Das kann doch nicht Bill sein,oder? Aber die Tür wurde von Bill geöffnet. Ein ungeschminkter, verwuschelter, schläfrig reinblickender Bill in einen weißen T-Shirt und schwarze Boxershorts. Er war sichtlich peinlich berührt. Aber für mich sah er einfach süß aus. Zum knuddeln. Anfangs traute ich mich nicht ihn anzusprechen, er hat ja schließlich vorhin so geschrieen. Doch er ist wirklich sympathisch. Wir haben über alles Mögliche gequatscht. Er interessiert sich sehr für Mode, was man von Gray nicht behaupten kann ; ) Die Zeit verging sehr schnell.
Als ich an Grays Zimmer vorbeiging hörte ich einige beunruhigende Geräusche.

Kapitel 5: (Pias Sicht)

Ein dumpfer Schlag, als ob jemand an die Wand gedrückt wurde, dann knarrte das Bett. Dazwischen war immer wieder Gekicher zu hören. Hat Gray etwa ein Groupie abgeschleppt? Das ist eigentlich nicht seine Art. Komisch. Im Hotelzimmer war es still. Su war nicht da. Na, dann kann ich ja beruhigt sein. Su und Gray. Ts,ts,ts. Unten beim Frühstück wurde es bewiesen. Su und Gray saßen strahlend nebeneinander, versuchten sich aber nichts anmerken zu lassen. Was ihnen sehr schlecht gelang. *gg* Ich saß wie immer neben Tom und Bill eingequetscht. Bill giftete Tom an und Tom grinste zurück. So verging der Vormittag. Am Nachmittag wurden wir in die Konzerthalle gefahren und gaben Interviews, Fotoshooting, … Der Soundcheck verlief auch problemlos. Eine Stunde vor dem Konzert versammelten wir uns alle (Su, Gray und ich) in meiner Garderobe. „Oh, Mann. Bin ich aufgeregt. Was ist, wenn ich den Text vergesse oder die Fans uns nicht mögen?“, fragte ich. „Ist doch egal. Das ist unser erstes Mal. Hauptsache alles geht schief!“, versuchte mir Gray Mut zu machen. Na, dann mal los. Als Gray und Su schon auf der Bühne im Dunkeln standen und auf mein Zeichen warteten, kam Bill. „Hey, ich wollte dir „Viel Glück!“ wünschen. Ist ja schließlich dein erster großer Auftritt hier. Also Hals- und Beinbruch!“, sagte er leise und umarmte mich. Er ist ja sooooooooooo süß. Dank seiner Unterstützung und der Unterstützung der Fans verliefen die Konzerte super. Es war ein wahnsinnig geiles Gefühl vor so vielen Leuten zu performen.

(Bills Sicht) Es ist schon eine ganze Woche vergangen und Pia und ich sind uns immer naher gekommen. Ehrlich gesagt ich habe mich ihn Pia verliebt, aber was empfindet Pia für mich? Wenn Tom nicht wäre, dann wäre alles einfacher. Ich lag immer noch ihn meinem Bett, als Tom reinkam. „Ey, Bill. Hast du das schon gelesen?“, Tom wedelte mit der Klatschseite der heutigen Tageszeiten vor mir rum.

„Hat Bill genug vom Singeldasein?

Bill Kaulitz, Frontmann von Tokio Hotel, wurde getarnt mit Cap und Sonnenbrille beim Shoppen in Berlin geknipst – mit weiblicher Begleitung.Bill ist seit dem Erfolg von Tokio Hotel Singel. Sind seine einsamen Tage endgültig vorbei? Das, was ein Paparazzo sah, wird den weiblichen Fans ganz und gar nicht gefallen. Der Frontmann der erfolgreichsten Band Deutschlands wurde beim Shoppen mit weiblicher Begleitung gesichtet. Das Girl ist wahrscheinlich die Frontfrau der jetzigen Vorband von Tokio Hotel. „Die beiden schienen sich blendend zu verstehen und flirteten ununterbrochen“, sagte ein Augenzeuge. Das Management der beiden Jungstars äußerte sich nicht zu diesem Thema.“, stand in der Zeitung. Es war noch ein Foto, wo man mich und Pia genau erkennen konnte, dabei. Wieso haben unsere Bodyguards nichts bemerkt? Das kann doch nicht sein! Und heute kommt Pia erst beim Soundcheck. Das ist viel zu spät. Was soll ich den Reportern bloß sagen?

Als ob Tom meine Gedanken lesen konnte, sagte er: „Sag ihnen einfach ihr seid befreundet. Aber, dass du auf sie stehst, sieht auch ein Blinder. Pia ist auch echt süß, doch ich überlass sie dir. Du bekommst sowieso viel zu wenige Mädchen ab!“, lachte Tom. „Dankeschön, Bruderherz!“

(Pias Sicht) Wir waren zum ersten Mal meines Lebens bei einer TV-Show eingeladen. Es ist VIVA Live. Wir saßen alle drei gemütlich auf dem Sofa und redeten über die Entstehung der Band. Dann kam DIE Frage. Gülcan fragte vergnügt: „Pia, sag mal was läuft zwischen dir und Bill von Tokio Hotel? Gerüchten und Fotos zufolge sollt ihr zusammen sein. Auch ein Augenzeuge hat das bestätigt. Jetzt würde es uns alle interessieren.“ Von was haben sie das schon wieder her? Ich schaute herum um Zeit zu gewinnen, da saß ich sie – eine Bravo und diverse Zeitungen mit einem bekannten Foto als Titelbild. Auf dem Foto waren wir auf Shoppingtour in Berlin. Ich habe gleich gewusst, dass wir das lassen sollten, aber Bill hatte darauf bestanden. Das Publikum und Gülcan wurden ungeduldig, auch Gray und Su warteten gespannt auf meine Antwort. „ Nun ja, …

Kapitel 6: (Pias Sicht)


„ …wir sind nur gute Freunde. Also es ist absolut keine Liebe im Spiel. Bill wollte mir mal die Shoppingmöglichkeiten in Berlin zeigen. Und das hat er dann auch gemacht“, erklärte ich. Gülcan schaute mich misstrauisch an und fragte: „Passanten haben gesehen, dass ihr geflirtet habt…“ „Geflirtet? Wir? Nein, daran kann ich mich nicht erinnern. Wir haben über alles Mögliche geredet, Mode, Musik, Fans, … Aber nicht geflirtet.“ Ok, vielleicht haben wir ein wenig geflirtet, aber das müssen die Fans ja noch nicht wissen. Die Moderatorin begnügte sich mit dieser Antwort und wendete sich von diesem Thema ab.
Nach der Show rief ich sofort bei Bill an.
(Bills Sicht)
Zum Glück kommen die Reporter erst noch. Aber so viel Zeit habe ich auch wieder nicht. Was soll ich denen bloß sagen? Wir sind nicht zusammen. Ok, das stimmt. Doch wir haben geflirtet. Soll ich es ihnen sagen oder lieber nicht?
Mein Handy klingelte. Pia stand auf dem Display. „Hey, Bill! Hast du schon von dem Gerücht über uns gehört?“, Pia redete sehr schnell. „Ja, natürlich! Die Reporter stehen schon Schlange. Tom hat mir den Artikel in der Zeitung gezeigt.“ „Gülcan hat mich schon darauf angesprochen. Ich hab es ihr erklärt“, sagte sie. „Was hast du gesagt?“ „Na, die Wahrheit! Wir sind nicht zusammen, sind nur befreundet und waren NUR shoppen. Ist doch okay für dich, oder? Ich muss jetzt Schluss machen. Bye, bist später!“ schon hat sie aufgelegt. Ist das was sie gesagt hat okay für mich? Nein, nicht ganz. Ich liebe sie doch, aber nun weiß ich, dass sie mich nicht liebt. Wegen dem Flirten hat sie auch nichts gesagt.„Hallo, Jungs. Wie gehsts euch?“, begrüßte uns der Reporter einer polnischen Jugendzeitschrift. „Uns kanns nicht besser gehen!“ „Vorallem dir, Bill. Da du ja endlich eine Freundin hast. ……….Oder doch nicht?“ Sogar in Polen wissen sie das schon?! „Was? Nein, ich bin leider immer noch solo! Ich weiß nicht wer dieses Gerücht in die Welt gesetzt hat“, ich versuchte so unwissend wie möglich zu tun. „Also ist es doch ein Gerücht. Und Pia und du, ihr seid nicht zusammen? Aber jetzt mal ganz ehrlich: Stehst du auf Girls wie Pia? Ihr solltet ja heftig geflirtet haben“, grinste der Mann. „ Pia ist ein echt süßes Mädchen. Sie ist alles was man sich als Mann wünscht. Mit so ein Girl wie Pia wäre ich schon zufrieden!“, sagte ich spontan. Mein Mund war wieder mal schneller als mein Hirn. Naja, was solls.

Kapitel 7: (Bills Sicht)

Der gewisse Satz beim Interview wurde mir zum Verhängnis. Es tauchten tausende Schlagzeilen zum Thema Bill & Pia auf. Die Reporter rissen sich um mich. Und Pia? Sie ging mir seitdem indirekt aus dem Weg. Sie bricht jede Unterhaltung mit mir so schnell wie möglich ab.Morgen werden wir unser letztes Konzert mit den Black Roses als Vorband spielen, dann müssen sie zurück in die Schule.Wir und die Blackys waren bei The Dome eingeladen.

(Pias Sicht) Bill liebt mich. Kann DAS sein? Nein, sicher nicht. Er hat es nur so gesagt. Aus Höflichkeit. Oder ….? Aber es macht ihm was aus, wenn ich ihn aus dem Weg gehe. Vielleicht sollte ich ihn einfach fragen? Nein, ich habe nicht den Mut dazu. Er sieht in letzter Zeit so nervös aus, wenn ich in seiner Nähe bin. Morgen ist mein letzter Tag mit Tokio Hotel, dann geht’s wieder ab in die Schule. „Hey, wollen wir zum Catering? Ich bin am Verhungern!“, fragte ich die anderen. Bald müssen wir auf die Bühne und davor wollte ich mich noch stärken. Tokio Hotel rockten gerade mit den Fans. Vor ihrem Auftritt bin ich schnell in die Maske geflüchtet, damit die Ich-Wünsche-Euch-Viel-Glück-Runde nicht machen müsste. Ich könnte jetzt Bill nie im Leben umarmen. „Macht es dir was aus, wenn wir hier bleiben?“, fragte Gray. „Kein Problem, ihr Turteltauben.“ Ich freute mich für Su, dass sie so glücklich ist.Auf dem Fernseher im Gang konnte ich Bill sehen. Er sang „Spring nicht“ und wirkte echt mega traurig. Beim Buffet waren voll viele Leute. Ich nahm mir einen Orangensaft und Salat. Und ging auf Platzsuche. Leider war da kein freier Tisch mehr. „Hey, setz dich doch zu uns!“, rief einer. Ich drehte mich. Es war Jo von den Killerpilzen. Also setzte ich mich zu ihnen. „Du bist doch Pia, Bills Mäuschen“, begrüßte mich Mäx. „Ja, ich bin Pia, aber nicht Bills Mäuschen!“, klärte ich auf. „Ach, hör nicht auf den. Der hat nur Blödsinn im Kopf“, sagte Jo und lachte. Dafür kassiert er von Mäx einen Schlag auf den Hinterkopf. Die Jungs waren echt sympathisch und hatten nur Blödsinn im Kopf. Wir verstanden uns auf Anhieb. Wir lachten und lachten und lachten. Irgendwann kam dann Bill mit seinen Jungs ins Catering. Ich bemerkt sie zuerst gar nicht, erst als Tom sagte: „Hi, Pia. Du kannst gerne rüber kommen, wenn du willst.“ Sie saßen genau gegenüber von mir. „Ähm, danke. Aber ich wollte gerade gehen, weil wir bald auftreten müssen“, entschuldigte ich mich und verabschiedete mich von den Pilzen. Ich war auf dem Weg zu unserer Garderobe, als mich Bill abfängt. „Pia, warte. Können wir reden?“, fragte Bill vorsichtig. „Bill, schau… Können wir das auf später verschieben? Unser Auftritt ist bald… und …“ Bill unterbrach mich: „Bitte, Pia! Hör mir zu. Warum gehst du mir aus dem Weg?“ „Ich gehe dir nicht aus dem Weg! Nur jetzt, weil ich auf die Bühne muss“, log ich und lief davon. Ich konnte noch hören wie er traurig seufzte. Ich muss ihm wirklich was bedeuten. (Bills Sicht)Und wie immer, sie geht mir aus dem Weg. Was soll ich bloß machen? Sie tut mir so weh damit. Ich muss unbedingt mit ihr reden. Ich muss ihr sagen, dass ich sie liebe. Bei der Aftershowparty kam Pia kein einziges Mal zu mir rüber. Ich konnte sehen wie sie mit Tom sprach. Aber nur kurz. Sonst war sie die ganze Zeit bei den Killerpilzen. Sie scheinen sich blendend zu verstehen. Sie lachte so fröhlich. Mit mir hat sie noch nie so gelacht. Ich bin ein Versager! Das Mädchen, das ich liebe, hasst mich. Toll! Egal was sie für mich empfindet, ich muss es wissen. „Tom, sag mal. Pia redet doch mit dir, oder?“, fragte ich. „Ja, wieso?“, antwortete er misstrauisch. „Du weißt mir geht sie aus dem Weg. Du könntest sie doch so nebenbei fragen was sie für mich empfindet und warum sie mir aus dem Weg geht. Bitte!“, fragte ich gaaaaaaaaanz lieb. „Ich soll also Spion spielen? Hmm… Aber nur weil du mein Bruder bist.“ Er macht es! Ich habe den besten Bruder auf der Welt!

Kapitel 8: (Toms Sicht)


Das wird eine große Herausforderung für mich. Ich muss so sie ganz nebenbei über Bill ausfragen, aber ich muss mir jedes Detail merken. Und muss versuchen rauszubekommen was sie für Bill empfindet, darf die Frage aber nicht direkt stellen. Schwierig. Und das Beste ist, dass ich nur einen Tag Zeit habe! Das hat der Junge wieder mal toll hinbekommen.
Als ich vom Catering kam, kam Pia auf mich zu. „Hey, Tom. Ich will dir nur „Gute Nacht“ wünschen. Okay, ich geh dann mal. Ciao!“, rief Pia auf mich zu. „Warte, Süße! Ich geh mit dir. Es gibt hier sowieso nichts Schöneres als du und wenn du gehst können gleich alle Heim gehen.“ „Danke, aber ich fahre einfach mit den Pilzen mit“, erwiderte sie. „Okay, ciao und gute Nacht!“, sagte ich enttäuscht. „Nicht böse sein, Tommy. Hab dich doch auch lieb“, tröstete sie mich und gab mir einen Wagenkuss. Ist ja geil, ich habe es bis zu einem Wagenkuss von Pia geschafft. Bill wird ausrasten, wenn er das erfährt!

(Pias Sicht)
Nachdem ich mich von Tom verabschiedet habe, ging ich wieder zu Jo und co. rüber. „Hey, können wir?“, fragte Jo und legte seinen Arm um mich. „Jep.“ Hoffentlich sieht Bill das jetzt nicht. Ich will ihm nicht noch mehr wehtun.
„Hey, willst du nicht heute bei uns im Zimmer übernachten? Euer Hotel ist viel weiter Weg als unseres. Ich könnte dir mein Zimmer überlassen“, fragte Jo nachdem wir unsere Sachen geholt haben und ins Auto gestiegen sind. „Nein, ich will dir echt keine Umstände machen. Außerdem muss ich morgen früh raus.“ Aber Jo überredete mich doch noch zu ihnen zu gehen. Auch gut, ins Hotel müsste ich mich den Fragen von Gray und Su stellen.
Es ist total spät geworden, weil ich mit den Jungs noch soooooooooooooooo viel gequatscht und Blödsinn gemacht habe. Irgendwann bin ich dann an Jo gelehnt eingeschlafen.
Jetzt war es schon hell und ich war in einem Bett. Das Zimmer war eines der unordentlichsten Zimmer, die ich je in meinem Leben gesehen habe. Wo bin ich? In Toms Zimmer? Nein, kann nicht sein …... Als ich wieder aufwachte, so ich in das Gesicht eines nicht schlecht aussehenden Jungens rein. „Morgen, Süße! Hast du gut geschlafen? Wundere dich nicht in meinem Zimmer war kein Wirbelwind oder so“, es war Jo und er lächelte verlegen. „Ich habe sehr gut geschlafen, aber was ist mit dir? Wo hast du geschlafen?“, fragte ich besorgt. „Keine Sorge. Zuerst hab ich’s auf dem Sofa versucht, aber dann bin ich doch zu Fabi ins Bett gekrochen.“ „Ach, du Armer. Sorry. Wer hat mich ins Bett gebracht?“ „Ich, natürlich.Wer sonst?“ „Oh, Gott. Du hättest mich wirklich wecken können. Ich bin ja tonnenschwer“, antwortete ich. „Kein Problem mit meinen Muckis.“, sagte er. Jo war echt lieb.
„Ciao, Jo, Fabi und Mäx! Danke für alles!“, verabschiedete ich mich nach dem Frühstück. Jeder bekam eine feste Umarmung, denn wer weiß wann ich sie wieder sehe? Als ich Jo umarmte, flüsterte er mir noch leise: „Ich werde dich vermissen“, zu.  

(Toms Sicht)
Wo um Himmels Willen ist Pia? Sie ist gestern Nacht nicht zurückgekommen und jetzt ist sie immer noch nicht da! Bill kommt schon fast um vor Sorgen. „Was ist, wenn sie von diesem Jo oder so festgehalten wird? Oder er hat sie gar vergewaltigt!“, solche Phrasen muss ich mir schon seit Stunden von Bill anhören. Er ist einfach nicht zu beruhigen. Wir waren schon Backstage von der Konzerthalle. In diesem Moment kam Pia mit Su und Gray, die im Hotel geblieben sind um auf sie zu warten, hereingestürmt. „Sorry, Leute. Ich weiß, ich bin spät dran. Habe ich was verpasst?“, sprudelte es aus ihr raus. „Pia, wo warst du verdammt noch mal? Mit mir redest du nicht mal eine Sekunde lang, aber es ist kein Problem für dich bei einem wildfremden Menschen zu übernachten? Sag mal, spinnst du?“, Bill rastete völlig aus. „Ey, Mann. Komm mal runter. Pia wird es sicher gleich erklären!“, verteidigte ich sie. „Erstens ist Jo kein wildfremder Mensch, 2. kannst du nicht bestimmen was ist mache! Wer würde schon mit so einem Egoisten reden?!“, schrie sie zurück und rannte hinaus. „Ich geh mal nach ihr schauen“, sagte Su und ging auch. „Mann, Bill. Bist du jetzt zufrieden? Jetzt wird sie noch weniger mit dir reden! Was war mit dir los? Du hast kein Recht sie so anzuschreien!“, rief ich Bill zu, der sich in die hinterste Sofaecke verkrochen hat. „Bill, Tom hat Recht. Das hättest du wirklich nicht machen sollen.“, versuchte Gray ihn zu trösten. „Glaubt ihr, ich weiß das nicht? Lasst mich doch einfach alle allein! Bitte!“, Bill liefen große Tränen hinunter.

To be Continued

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