Tokio Hotel-Beach-Fanfiction TH-Beach-Fanfiction

Weil es dich gibt...

  • Autor: Eisblume07
  • Genre: Drama
  • Hauptpersonen: Tokio Hotel, Emily und Lilly (Bis jetzt)
  • Nebenpersonen: Emilys Eltern und Oma
     
    Disclaimer: Tokio Hotel, deren Verwandte, Freunde usw. gehören nicht mir! Diese Story ist auch völlig fiktiv, entspricht keineswegs der Realität und nur die Hauptpersonen wissen, was davon wahr ist!
    Claimer: Alle anderen Personen gehören mir, sind für andere nicht zu gebrauchen und stehen, wie auch der gesamte Inhalt dieser Story unter meinem Copyright

---Nicht jugendfrei, P16, (Rape-/ Gewalt-/ Sexszenen)---

Inhalt: Emily geht mit ihrer besten Freundin lilly auf ein Tokio Hotel Konzert. Doch dieses wird nicht schön enden und alles nimmt seinen Lauf...

Prolog

Hallo! Mein Name ist Emily und bin 16 Jahre alt. Ich wohne in einem kleinen Dorf, namens St. Tönis. Kennt glaub ich keiner, ist aber auch nicht ganz so wichtig. Ich sehe nicht irgendwie besonders aus. Eher durchschnittlich würd ich mal sagen. Also ich bin 1,60m groß, habe schulterblattlange, dunkelbraune Haare und ganz dunkelgrüne Augen. Einzelkind bin ich auch noch, obwohl ich mir doch schon so lange einen großen Bruder wünsche. Aber naja, kann man ja nix machen, ne? Meine Eltern sind Rechtsanwälte in London. Sie verdienen richtig gut, sind dafür aber nie zu Hause. Nur mal in der Ferien ein paar Tage, wenn überhaupt! Ich wohne bei meiner Oma. Und sie ist echt die beste Oma die man sich vorstellen kann. Meine beste Freundin heißt übrigens Lilly. Sie ist ca. 1,69m groß, hat aber, im Gegensatz zu mir, blonde, hüftlange Haare. Ihre Augen sind azurblau. Wenn sie einen damit anschaut, hat man immer das Gefühl, sie scheint einen zu durchbohren. Ich habe mich daran aber schon gewöhnt. Und sie hat das Glück einen großen Bruder zu haben. Allerdings findet sie das gar net so toll. Und dann hätte ich noch fast meinen Freund vergessen. Lukas. Echt der hübscheste Junge der Welt und so...... unbeschreiblich eben. Ein Teil meiner Geschichte beginnt August 2005. Als ich Tokio Hotel das erste mal im TV sah, hab ich erst nur die Musik gehört. Dann sah ich die Jungs immer öfter auch so im Fernseher. Und .... man die sahen ja mal echt alle verdammt gut aus! So brach das Tokio Hotel Fieber eben aus! Ich habe echt jede erdenkliche Zeitung gekauft, wo auch nur ein winziger Artikel über sie drin war. Mein Zimmer hing immer mehr mit ihren Postern voll. Irgendwann hat man keine Tapete mehr gesehen. Zuerst besonders viele Poster von Tom, dann aber von Bill. Ich fand Bill war einfach nur total süß und süß und süß. Lukas war davon allerdings nicht so sonderlich begeistert. Genauer gesagt: Er verabscheut Tokio Hotel und besonders Bill. Bis zum heutigen Tag. Ich konnte ihn nicht dazu bringen, sie wenigstens nicht zu hassen. Auch Lilly mochte sie nicht ganz so doll. Aber sie hasste sie wenigstens nicht. Und dafür war ich ihr sehr, sehr dankbar. Und das wusste sie auch. Tokio Hotel gingen dann auch auf Tour. Ich hab aber leider keines ihrer Konzerte besucht, da Lukas mich nicht hätte hingelassen. Er hätte so lange auf mich eingeredet, bis nachgegeben hätte. So ging die erste Tour zu Ende ohne das ich dabei war. Aber nach Weihnachten gings ja wieder los. Und..... ich war auch auf einem Konzi dabei. Ich hatte Lukas dieses mal nicht nachgegeben. Lilly war auch nicht ganz unschuldig, denn sie meinte, dass ich mir von Lukas nichts verbieten lassen konnte. Er war ja schließlich nicht mein Vater oder sonst was. Lilly mochte Lukas von Anfang an nicht. Sie meinte immer er sei nicht gut für mich. Aber wo die Liebe hinfällt. Auf jeden Fall beginnt meine Geschichte auf meinem ersten Konzert .

Kapitel 1

„Lilly, mach mal hinne!!!“ „Ja, verdammt, ich komm ja schon!“ Da kam sie auch schon die Treppe runtergestürzt! Ich war grad bei meiner Freundin Lilly! Sie wollte mit mir auf das Konzert von Tokio Hotel gehen und wir waren schon voll spät dran. „Na endlich!“ sagte ich ungeduldig. „ Ja, du wolltest das ich mit dir komme. Also mach mal halblang. Ich kann auch genauso sagen, dass du jetzt alleine gehst!“, gab sie ein wenig ärgerlich zurück. „Jaja, sorry. Aber ich bin halt voll aufgeregt!“ strahlte ich übers ganz Gesicht. „Ach, weiß ich doch! Also komm schon . Oder willst du ganz hinten stehen?“ gab sie lachend zurück. „Nein auf keinen Fall!!! Ich will nach ganz vorne!!!“ So stolperten wir aus dem Haus, Richtung Bushaltestelle. Dort mussten wir noch ca. 5 min. warten bis endlich der Bus kam. Ich war soo derbe nervös, dass ich die ganze zeit rumzappelte und mich nicht ruhig hinsetzen konnte. „Man Emily, wenn du dich jetzt nicht hinsetzt, dann passiert hier gleich was, OK?“ Lilly schaute mich genervt an. „Sorry“ sagte ich kleinlaut. Da kam dann auch schon der Bus. Wir setzten uns ganz nach hinter auf unsere Stammplätze. Normalerweise hätten wir jetzt angefangen zu plappern, weil wir beide unglaubliche Labertaschen waren, oder hätten über die anderen Mitfahrer im Bus gelästert, aber heute waren wir mal ganz still! Ich schaute aus dem Fenster und träumte vor mich hin. Heute siehst du ihn endlich. Bill. Mit seinem unglaublich süßem Lächeln. Seinen so wunderschönen Augen. Seinem perfekten Gesicht. Ich sah mein Spiegelbild im Fenster und plötzlich verwandelte es sich in das von Bill. Bill, er war so verdammt süß. Er lächelte mich an. Aber dann verwandelte es sich in das von Lukas. Er schrie mich an. Seine sonst so schönen Augen waren wutverzerrt. Ich schauderte. „Emily! Hey mein Schatz wir sind da. Wir müssen aussteigen.“ Lilly lächelte mich an. Irritiert schaute ich sie an. „Schon?“ „Ja wir sind am Bahnhof. Und wenn wir uns nicht beeilen verpassen wir unseren Zug!“ half sie mir ein wenig auf die Sprünge. Sie nahm mich an der Hand und zog mich wie ein kleines Kind aus dem Bus. „Shit es ist schon 17:40 Uhr. Wenn wir uns jetzt nicht beeilen kriegen wir den Zug um 43 nicht mehr!“ Ich hatte etwas laut geredet und einige Leute an der Bushaltestelle schauten mich komisch an. „Ja wer hat denn bis gerade geträumt?? Aber schön, dass du jetzt nicht mehr so auf der Leitung sitzt“, Lilly lachte. „Komm wir sind doch sportlich. Wir schaffen das doch locker.“ Und so sprintete wir beide los, Richtung Gleis 7 und kamen gerade auf den Bahngleis, als der Zug einfuhr. „Glück gehabt, wenn wir den verpasst hätten, hätten wir ein echtes Problem gehabt!“, sprach ich sehr schnell, da ich ein wenig außer Puste war. „Ja aber echt, dann hätten wir echt ganz hinten stehen müssen, oder wären, noch schlimmer, gar nicht in die Konzihalle gekommen!“, sagte Lilly dazu. „Hör bloß auf. Ich will gar net dran denken. Und Lukas hätte nur wieder was zu lachen gehabt.“, sagte ich etwas bitter. „ Ja was hör ich denn da??“ Fragte Lilly ganz überrascht. „ Wieso?“ „ ja seit wann sagst du was schlechtes über Lukas?“ „Tu ich doch gar net. Das war auch gar net so gemeint.“ Ich schaute zu Boden. „Hallo geht’s dir noch gut?? Merkst du denn nicht wie der dir das leben kaputt macht?“ fragte Lilly verzweifelt. „Man bitte! Können wir nicht über ein anderes Thema reden? Ich will meine gute Laune jetzt nicht verlieren!“ gab ich zurück. „Ja wenigstens machst du dir darüber schon mal Gedanken und bekommst wegen dem schlechte Laune! Vll verstehst du mich ja bald?“ setzte sie noch sehr leise dazu. Aber ich hörte es trotzdem. Ich wollte darüber jetzt aber nicht reden und damit Basta. So stiegen wir in den Zug. „Lilly, auf nach Dortmund!“ „Ja, jetzt freu ich mich sogar schon irgendwie. Auch wenn ich Tokio Hotel nicht ganz so mag. Vll ändert sich das ja heute, ne?“, lächelte sie mich an. Ich wusste genau, dass sie jetzt eigentlich mit mir über Lukas reden wollte, doch ich schaute demonstrativ aus dem Fenster. Ich sah noch wie sie leise seufzte, aber es dann darauf beließ. Komischerweise sprach mich Lilly an dem Tag auch nicht mehr darauf an. Eigentlich war das ja gar nicht ihre Art, weil sie normalerweise nichts auf sich beruhen lassen konnte. Aber ich wollte nicht mehr daran denken Ich steckte mir die Stöpsel meines i-Pods in die Ohren und ließ „Rette mich“ auf mich wirken. Das war wirklich mein absoluter Lieblingssong. Doch lange konnte ich der Musik nicht mehr lauschen. Lilly sog mir den Stöpsel aus dem Ohr: „Hey, ich wollte nur schnell wissen wie die Vorband nochmal heißt!“ „Ach stimmt ja. Die ham ja jetzt ne Vorband!“ Schade. Jetzt dauert es ja doch länger bis ich sie sehe. Bis ich IHN sehe „Und wie heißen die??“ „Öhm..... moment warte. Blog 27.“ Danke, den Namen hab ich gebraucht!“ Sie hatte einen Schreibblock auf den Knien liegen „Wofür denn eigentlich??“, jetzt hatte sie tatsächlich meine Neugier geweckt. Sonst interessierte sie Tokio Hotel ja nicht so besonders. Und erst recht nicht, wie die Vorband heißt. Sie schaute mich geheimnisvoll an. „Ja los jetzt sag schon!“ Sie lachte. Ja Lilly lachte viel und gerne. Besonders lachte sie gerne über mich. Ich trat aber auch oft in Fettnäpfchen. „ Weißt du eigentlich, wie du aussiehst, wenn du unbedingt etwas wissen willst?“ „ Nee keine Ahnung. Aber jetzt sag schon. Wofür willst du das alles wissen?“ „ Nein das soll doch ne Überraschung für dich werden!“ sie grinste. „ Menno büdde, büdde, büdde!“ Ich schaute sie mit meinem Hundeblick an. Und ja, ich sah wie ich sie langsam weich kriegte. Denn meinem Hundeblick kann niemand widerstehen. Und doch: „ Nein sonst ists doch keine Überraschung mehr!“ Jetzt tat ich gespielt beleidigt. Ich verschränkte meine Arme vor meiner Brust, schaute stur geradeaus und machte einen Schmollmund. „Och nein bitte!“ Sie lachte sich jetzt echt schlapp. „Bitte nicht deinen Schmollmund!“ Sie fiel schon fast vom Sitz vor lachen. Ich grinste nun auch schon vor mich hin. Bis Lilly endgültig vom Sitz kippte. Da lachte ich auch aus vollem Hals. Wir lachten noch bestimmt 10 Minuten weiter, bis wir uns so langsam eingekriegt haben. „Boar so viel gelacht hab ich schon lange net mehr!“ Ich wischte mir Lachtränen aus den Augen. „Nee ich auch net!“ „Obwohl wundert mich eigentlich! Da du ja voll die Lacherbse bist!“ Jetzt fing sie schon wieder an zu lachen „Was hab ich denn jetzt schon wieder gemacht??“ „Lacherbse?? Was ist das denn???“ „Ja Lacherbse. Was ist daran jetzt so lustig?“ „Also ich kenn nur Kichererbse.“ Ich war grad irgendwie irritiert, aber dann wusste ich was sie meinte. „Ja du kicherst ja net, sondern lachst. Also Lacherbse! So und jetzt sag mir endlich wieso du das wissen wolltest.!“ „Ich sags dir aber nicht! Bätsch. Aber noch eine Frage. Wie lange spielen die denn, bis dann Tokio Hotel auf die Bühne kommen??“ „ Ja ne. Das kannst du dir jetzt aber abschminken, dass ich dir das sage. Wenn du mir nichts sagst wofür du das alles wissen willst, sag ich dir auch net wie....“ Genau in dem Moment wurde unsere Diskussion durch eine Frauenstimme unterbrochen: „Nächster Halt Dortmund Hauptbahnhof“

Kapitel 2

Ich hatte jetzt völlig unser Gesprächsthema vergessen und dachte nur noch an eins: Wir sind da. Gleich sehe ich Bill. Zusammen gingen Lilly und ich zur Tür. Der Zug fuhr in den Bahnhof ein und wir stiegen aus. „So, wo müssen wir jetzt hin?“ fragte mich Lilly. Zum Ausgang A, dann direkt in die Fußgängerzone, bis wir an ner Kirche vorbei sind. Da dann noch ca. 3km bis wir an der halle sind.“ Ratterte ich runter. „WAS? 3km bis dahin gehen?? Wieso hast du mir das net vorher gesagt?“ sie schaute mich geschockt und verzweifelt gleichzeitig an. Ich konnte Lilly aber nicht antworten.. Ich sah nur noch ein Gesicht vor mir. Bills Gesicht. So ging ich einfach los. Lilly versuchte mehrmals mich anzusprechen, aber ich hörte sie gar nicht. So ging sie nach ein paar erfolglosen Versuchen nur noch schweigend neben mir her. Als ich das Gekreische der anderen Fans hörte, kam ich erst wieder zu mir. Vor erstaunen blieb ich erst mal stehn. „Hey Emily? Huhu! Komm- weiter!“ Erst jetzt wurde mir schmerzlich bewusst, wie viele andere Tokio Hotel Fans es gab. Und wie viele andere Mädchen Bill & Co verehrten. Ich schaute Lilly an. Sie schaute mitleidig zurück. „Du wusstest es doch schon, bevor wir hier waren!“ sagte sie leise. „Ja, aber nicht das es sooo viele sind!“ Ich schüttelte traurig den Kopf. „Ich glaube es ist besser, wenn wir wieder zurückfahren!“ meinte ich dann ganz leise gegen den Boden gerichtet. „Was??? Hallo??? Geht’s dir noch gut??? Emily, schatz, das war bis jetzt dein größter Wunsch Tokio Hotel mal live zu sehen.“ „Ja, aber Lukas sagt doch auch, dass ich ihnen sowieso nicht auffalle“, schluchzte ich niedergeschlagen. Lilly nahm mich in den Arm. Sie flüsterte mir ins Ohr. „Hey! Vergiss Lukas. Wenn nicht für immer, dann wenigstens für den Moment. Er verunsichert dich in allem was du tust. Vertrau mir. Verwirkliche deinen größten Traum.“ Sie schaute mir in die Augen. „Los komm! Las uns die Halle rocken. Und vll haben wir ja Glück und kommen in die erste Reihe!!“ Damit zog sie mich zur Halle. Wir stellten uns zu den ganzen Mädels die da so standen. Meine Güte. Wie manche von denen aussehen. Einen Mini in Größe eines breiten Gürtels und so knappe Tops hab ich ja in meinem Leben noch net gesehn. Ich hatte ja auch ein schon SEHR freizügiges Top an, aber die?? Und so vollgekleistert mit Make- Up. Das sah ja mal voll unnatürlich aus. Und genau die waren die ganze Zeit am rumkreischen wie die Blöden. Es gab aber auch andere Mädels. Die waren ja schon mal so angezogen wie Lilly und ich, also eher normal. Wir gesellten uns zu ihnen und es wurde sogar ganz lustig. Mit denen konnte man sich gut unterhalten bis dann wieder die Kreischies anfingen rumzukreischen. Kurz darauf sahen wir auch den Grund, warum. Ein schwarzen Van mit verdunkelten Scheiben fuhr grad langsam vorbei. Ganz plötzlich, einen kleinen Moment, dachte ich, ich hätte durch die nicht verdunkelte Frontscheibe jemanden gesehen, der mich genau angeschaut hat. Doch der Moment war schnell vorbei. Der Van fuhr vorbei. Aber da kamen dann so 5 so riesige Securitys auf uns zu. „So jetzt hört mal alle zu. Die Jungs haben uns ein paar spezielle Karten gegeben. Wer so eine bekommt, darf in einen speziell abgetrennten bereich direkt vor der Bühne. Wir verteilen die jetzt.“ Redete einer drauf los. Sofort stürzten alle Kreischies auf die 5 zu und versuchten denen die Karten aus der hand zu reißen. „Hey! Hier geblieben junge Dame. Die Karten sind ganz bestimmt nicht für dich alleine.“ Rief einer von ihnen einem Kreischie hinterher. Doch die lief schnell durchs Getümmel weg. „Gut die Karten gehen jetzt an die Mädels da ganz hinter. Kommt ihr mal bitte nach vorn?“ Um mich herum setzten sich alle in Bewegung. Auch Lilly. Ich blieb aber wie angewurzelt stehn. „Auch die junge Dame da hinten in dem schwarzen Top. Komm schon! Keine Angst!“ Im ersten Moment checkte ich gar nich wer gemeint war. Doch als ein Mädel mich anstupste und Lilly sich zurück drängelte und mich an der Hand ziehend nach vorne zog, stiefelte auch ich los. Ich sah wie Lilly ihre Karte bekam. Dann ich. „So, die, die jetzt eine spezielle Karte bekommen haben, folgen mir jetzt mal und die anderen gehen jetzt mal n Schritt zur Seite! – Danke!“ Um uns herum war es still geworden. Alle Kreischies die ja nun alle KEINE Karten bekommen haben, schauten uns böse hinterher. Einige versuchten den Mädels die Karten nochmal aus der hand zu reißen. Doch die anderen 4 Securitys gingen dazwischen. Der eine führte uns schon in die Halle. Tatsächlich war da ein abgesperrter Teil direkt vor der Bühne. Und da war auch ein Tisch mit Getränken. Wir hatten echt einen super Blick auf die Bühne. „So und wenn dieses Mädel mit den vielen Karten hier auftaucht dann sagt mir bescheid ja?“ Und so verschwand er erstmal. Jetzt fingen wir alle an durcheinander zu reden. „Wieso haben wir denn diese Karten bekommen??“ „Was soll das alles??“ „Was wollen die Jungs von uns??“ Auch Lilly und ich waren die ganze zeit am reden und diskutierten mit, bis plötzlich eine Stimme hinter uns sagte: „Hey Mädels!“ Schlagartig war es leise. Alle drehten sich zur Bühne. Und wer stand da?

Kapitel 3:

Da stand tatsächlich Bill auf der Bühne. Sofort zogen mich seine Augen in den Bann. WOW. Die waren ja noch schöner als ich immer dachte. Und noch dazu durchzog mich ein Kribbeln. Und es wurde von Sekunde zu Sekunde, die ich Bill anschaute, stärker. Dieser strahlte in die Runde und kam von der Bühne zu uns runter. „Hey alle zusammen. Nana, nicht so schüchtern, ich beiße nicht!“ Er lachte. Sofort lockerte sich die Stimmung. „Also..... wir haben euch ja jetzt diese Karten gegeben..... und“ „Ja wieso eigentlich?“ fragte ein Mädchen so um die...13 vll. „Ja, also ich brauche jetzt erst mal von jedem von euch den Namen. Ich habe hier auch stifte und Blätter.“ Er reichte die sachen rum. „Jede schreibt jetzt mal ihren Namen auf ein Blatt und gebt die mir dann wieder zurück. Am Ende der Show werden wir dann 2 Zettel ziehen. Und...“ Er stoppte kurz. „Ja und weiter?“ Fuck. War das nicht grad meine Stimme?? Gerade jetzt musste ich den Mund aufmachen? Ich war überrascht. Und jetzt schaute mich Bill auch noch genau an. In diesen Augen könnte ich versinken. „Das sagen wir euch nach der Show, OK? Ich muss jetzt auch wieder hinter die Bühne. Also genießt die Show erstmal, OK? Habt ihr mir jetzt alle einen Zettel gegeben??“ Bill schaute mich die ganze Zeit an. Es kamen noch Zettel zu ihm nach vorne. Ein Mädchen legte die Zettel in Bills Hände. Erst da schaute er von mir weg. WOW. Diese Augen sind echt der Hammer! „Also, bis gleich, ne?“ Er drehte sich um und wollte schon gehen, als er sich nochma zurück drehte. „Ach könntet ihr den anderen Mädels vll nichts davon erzählen?? Wir wollen sie ja net eifersüchtig machen, ne?“ Wieder schaute er mich an. Er lächelte. Ich lächelte zurück. Er ging. So langsam füllte sich die riesige Halle. Jetzt schon war es so laut. Echt wahnsinnig. Lilly redete mit einem Mädchen, dass wir vorhin kennen gelernt hatten. „Lilly, wie viel Uhr ham was?“ „Öhm... gleich 18.00 Uhr. Wieso?“ „Ach nur so!“ Ich ließ meinen Blick zur Bühne schweifen. Da hörte ich eine leise Stimme an meinem Ohr. „Du siehst ihn doch gleich!“ Das war Lilly. Sie grinste mich an. „Und glaub net, dass ich das zwischen dir und Bill grad net gesehen hab. Das hab ich nämlich.“ „Ach son Quatsch.“ Ich lachte. „Nein, das stimmt wirklich, was Lilly da gesagt hat. Er hat dich die ganze Zeit angeschaut.“ Meldete sich nun auch das Mädchen zu Wort. „Siehst du? Tatjana sagt das auch!“ gab Lilly ihr recht. „Ach denkt doch was ihr wollt Und außerdem...“ Doch da kamen Block 27 auf die Bühne und die Halle bebte. Ich kann mich nich mehr an alles erinnern, nur das echt die ganze Halle abrockte. Nach ner Zeit kam dann Gustav auf die Bühne und setzte sich hinter sein Schlagzeug. Es wurde laut. Danach kam Georg mit seinem Bass und es wurde noch lauter. Sie begannen zu spielen. Doch man hörte auch Toms Gitarrenriffs. Und da kam auch er auf die Bühne. Jetzt fehlte nur noch Bill und da kam er auch schon auf die Bühne gesprungen. Er lächelte wie ein Honigkuchenpferd. Von da an waren sie und wir nicht mehr zu bändigen. Wir kreischten was das Zeug hielt. Und sie spielten, als würden sie um ihr Leben spielen. Sie heizten uns immer mehr ein. 2 ½ Stunden lang. Bei „Schrei“ holte Bill doch tatsächlich Tatjana auf die Bühne. Ich freute mich riesig für sie. Aber war auch voll traurig, dass Bill nicht mich genommen hatte. Als er ein Mädchen aussuchen wollte, schaute er mich nämlich wieder an. Er schien selbst mit sich zu ringen. Aber er musste mich einfach gesehen haben. Denn ich stand genau neben Tatjana. Als sie dann „Rette mich“ spielten, liefen mir stille Tränen über die Wange. Trotzdem rockte ich noch voll mit den anderen mit. Ich hoffte dass niemand meine Tränen gesehen hatte. Doch einer hatte sie ganz genau gesehen.

Kapitel 4

Und das war Bill. Während mir still die Tränen über die Wangen liefen, rockte ich trotzdem noch voll mit. Wie alle anderen auch. Vor dem letzten Lied sagte Bill dann noch: „Wie versprochen zieh ich jetzt einen Namen oder eher gesagt 2 Namen von den vorhin eingesammelten Zetteln. Diese 2 Mädchen haben dann nachher die Ehre mit uns in den Backstagebereich zu kommen!“ Die menge tobte. Bill und die anderen lachten. „Doch die anderen kommen nicht zu kurz. Denn wir geben gleich noch Autogramme am Hintereingang!“ Wieder wurde das Gekreische von uns lauter. „Also ich zieh hier jetzt mal nen Zettel mit nem Namen raus!“ Tom reichte Bill einen kleinen Karton mit allen Zetteln. Bill wühlte noch ein bisschen in dem Karton rum. Währenddessen war es nicht leiser geworden. Jetzt als Bill einen Zettel in der Hand hatte, wurde es eher noch lauter. „Also....... auf dem Zettel steht.......“ er faltete den Zettel auseinander „...Marlen!“ Ein Mädchen ein stück weiter rechts von mir schlug die Hand vor den Mund. Georg schien das gesehen zu haben, stellte seinen Bass auf einen Ständer und sprang von der Bühne. Ich grinste. Georg wurde von einem Meer aus Händen empfangen. Jetzt stand er fast vor mir. Georg von Tokio Hotel stand nicht mal einen Meter von mir entfernt. WOW. Wie geil is das denn? Doch dieser schaute nur Marlen an. Er streckte seine Hand aus. Und bestimmt 20 Hände griffen nach ihm. Doch er schüttelte sie alle ab und schaute nur Marlen an. Nach 2 Minuten rang sie sich dann dazu durch Georgs Hand zu nehmen. Dieser hob sie über die Absperrungen. Und zog sie mit sich auf die Bühne. „So Marlen!“ Bill lächelte sie an und nahm sie in Empfang. „Herzlich Willkommen auf unserer Bühne.“ Er grinste und nahm sie an der Hand. Eifersuchtsstiche durchbohrten mich. „So und jetzt zieht Tom noch den 2. Namen!“ das Gekreische wurden ohrenbetäubend. Tom faltete einen Zettel auseinander. „..... Lilly!“ Nein!!!!

Kapitel 5

Nein das darf nicht sein. Nicht Lilly, die Tokio Hotel nicht mal richtig mag. Aber ich musste mir eingestehen, dass Lilly bis jetzt voll von dem Konzi begeistert war. Ich hätte sie in dem Moment trotzdem einfach nur killen können. Und dann stellte Tom auch noch seine Gitarre weg und kam von der Bühne zu uns runter. Bei ihm passierte genau das gleiche wie bei Georg. Alle wollten Tom wenigstens einmal berühren. Diesmal mussten sogar die Securitys eingreifen, weil manche Tom nicht loslassen wollten. Doch auch Tom kam bei uns an und schaute sich um. „Wer von euch ist Lilly?“ brüllte er uns entgegen, weil das Gekreische keineswegs abgeschwollen war. Ich schaute nach links zu Lilly. Sie schaute mich entschuldigend an. Sah ich etwa so enttäuscht aus?? Mindestens 20 ädels fingen an zu kreischen, dass sie Lilly seien. „Los geh schon! Ich warte am Hintereingang auf dich.“ Brachte ich gerade noch so hervor ehe die Tränen anfingen zu laufen. Lilly umarmte mich kurz und gab mir einen Kuss auf die Wange. Sie flüsterte mir noch ein „Es tut mir so Leid!“ ins Ohr. Tom hatte diese Szene von mir und Lilly komplett verfolgt. Jetzt liefen die Tränen richtig. Ja ich war tatsächlich enttäuscht. Mehr als jemals in meinem Leben zuvor. Ich schaute zu Tom. Auch Tom schaute mich an. In dem Moment hatte ich das Gefühl, er schaut mir bis in mein Herz und direkt in die Seele. Ich dachte sogar er versteht mich genau. Weiß wie ich jetzt darunter leide.

^^*^^* aus Toms Sicht *^^*^^
Das Mädchen das neben dieser Lilly stand, schaute mich an. Ich schaute zurück. Ihr liefen die Tränen wie Sturzbäche über die Wangen. In ihren Augen spiegelte sich Schmerz. Großer Schmerz. Ich konnte durch ihre Augen bis in ihr Herz schauen und dann bis auf die Seele. Überall so viel Schmerz. In diesem Moment gab sie mir ihr innerstes Preis. Ich wollte ihr so gerne helfen. Aber das konnte ich nicht. Sie wollte es nicht. Sie schloss kurz die Augen. Als sie mich wieder ansah, war ihr innerstes wieder verschlossen.

^^*^^* aus Emilys Sicht *^^*^^
Tom schenkte mir ein entschuldigendes Lächeln. Ich nickte kaum merklich, doch er hatte es gesehen. Dies passierte innerhalb weniger Sekunden. Aber dennoch dachte ich, es hätte mindestens 10 Minuten gedauert. Und die Geräusche waren in den Sekunden auch gedämpft, obwohl das Gekreische kein bisschen abflaute. Lilly gab Tom ihre Hand und auch er hob sie, wie zuvor Georg, über die Absperrung.
Als sie auch auf der Bühne stand, sang Bill das Lied noch zu Ende und dann gingen sie gemeinsam mit Marlen und Lilly von der Bühne. Ich bekam davon allerdings fast nichts mit. Ich war so in Gedanken vertieft. Tom hatte mich immer wieder angeschaut. Doch ich hatte das nicht mitbekommen. Mir liefen die Tränen einfach nur so über die Wangen ohne dass ich etwas dagegen machen konnte. Erst als die Menge mich mit hinaus schob wurde ich wieder wach (sorry ich wusste net wie ichs anders sagen sollte). Draußen war es schon fast dunkel. Der Himmel war noch grau. Die ganze Halle strömte zum Hinterausgang. Ich folgte, aber in einigem Abstand. Ca. 50m vom Hintereingang setzte ich mich auf die Bordsteinkante, zog meine Beine an meinen Körper und schlang meine Arme um meine Knie. Hinter mir waren ganz viele Büsche und Bäume. Die ganze Zeit, die ich da saß, hatte ich das Gefühl, jemand beobachtet mich. Ich drehte mich ein paar mal um, aber da war niemand zu sehen. Ich drehte mich wieder nach vorne. Meine Tränen waren versiegt, doch war ich trotzdem noch unendlich traurig. Nicht nur wegen Bill und Lilly, sondern auch über Lukas. Er machte es mir so schwer. Ich konnte nichts ohne seine Erlaubnis machen. Nicht mal mit ein paar Freunden Eisessen gehen. Sag mal Mädel, wieso bist du eigentlich noch mit diesem Typen zusammen. Das hab ich mich schon oft gefragt. Seitdem wir wieder zusammen sind (wenn ihr ein bissel weiter gelesen habt, versteht ihr wieso Emily sagt „seitdem wir WIEDER zusammen sind , kontrolliert er mich die ganze Zeit. Aber du liebst ihn doch. Ja, tu ich das überhaupt noch? Ja wenn du mit ihm zusammen bist, musst du ihn ja wohl lieben. Aber ich hab Angst vor ihm. Ich bin doch nur deswegen mit ihm zusammen. Das hättest du dir auch vorher überlegen können, du Dumme! Ja, allerdings. Ich bin total dumm. Und so naiv. Er hatte doch bestimmt nicht nur mit der Einen was. Was redest du denn da??? Du gehörst doch in die Klapse! Ich dachte wieder an Bill. Und das Kribbeln erfüllte mich wieder. Ich liebe Lukas doch schon soo lange nicht mehr! Was redest du denn da?? Natürlich liebst du ihn noch! Ich dachte an seine schönen Augen. Wie ich in ihnen versinken könnte. Nein, das tust du nicht! Du kannst ihn doch sowieso nicht haben! (dieses „Gespräch“ war in Emilys Kopf. Nicht dass das falsch verstanden wird, OK? Ein Gespräch mit dem inneren Teufel) Ich fasste einen Beschluss. Den musste ich nur noch Lilly so schnell wie möglich mitteilen. Doch dann sah ich wieder das Bild vor mir. Tom nannte Lillys Namen und kam zu ihr. Einen Moment dachte ich, dass er mich als einzigster verstanden hatte. Genauso wie Lilly mich immer verstanden hatte. Aber das jetzt und hier versteh nur er.
Die Truppe am Hintereingang war erstaunlicherweise schon ziemlich geschrumpft. Wie lange saß ich denn da grade? Ich konnte nicht nachschauen, denn ich hatte keine Uhr an. Es standen nur noch ca. 10 Mädels dort. Ich stand auf und setzte mich in Bewegung. Ich wollte Lilly nämlich schnell erzählen, was ich machen wollte und vll konnte ich ja noch ein Autogramm ergattern! Ich hatte den halben Weg schon hinter mir, als mich etwas schweres im Rücken traf. Mir blieb die Luft weg. Wie in Zeitlupe fiel ich zu Boden. Schmerzen durchfuhren meinen Körper...

To be Continued

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