Tokio Hotel-Beach-Fanfiction TH-Beach-Fanfiction

Vergiss mich niemals

  • Autor: Jani (Webby)
  • Genre: Shonen-Ai / Drama
  • Hauptpersonen: Bill & Tom

---Jugendfrei---

Inhalt: Die Twins verlieben sich heimlich ineinander. Doch das Glück wird nicht immer bei ihnen sein.

(Toms Sicht)
Es ist Dezember, der Monat den ich am allermeisten hasse. Ich sitze nur in Shirt und Boxershorts auf dem Fensterbrett, die Beine aus dem Fenster baumeln lassend, und starre in die endlosscheinende weiße Landschaft.
Es war windig und es schneite, doch ich fühlte weder wie die eisigen Schneeflocken meine halbnackten Beine berührten, noch fühlte ich die Wärme die mir Mum und Andi versuchen zu geben.
Ich fühle nichts. Nur Schmerz, Trauer und Hass. Ich schaute an mir herunter und sah, dass meine Beine schon blau wurden, sie schmerzten schon eine ganze Weile, doch der Schmerz kam nie gegen die offene Wunde in meinem Herzen an. Warum nur musstest du gehen? Warum? Warum musstest du dein Leben lassen? Tut mir Leid, aber ich versteh es nicht.
Mit meinen nahezu leeren Augen schaute ich zu wie die Sonne langsam aufging. Sie hüllte den Schnee in ein glitzern und färbte ihn leicht gold. Er schien freundlich und gutmütig, doch er war grausam und gnadenlos. Jeden Morgen saß ich so hier. Ich konnte nie wirklich gut, geschweige denn länger als zwei Stunden schlafen. Ich wachte immer schweißgebadet auf und diese Bilder des Horrors spielten sich immer und immer wieder ab. Der Bus, die endloslange, zugefrorene Landstrasse, du und ich. "Nein...nein, bitte nicht schon wieder diese Bilder! Bitte nicht!", murmelte ich und versuchte diese Horrorbilder wieder aus meinem inneren Auge zu verbannen.
Gleich würde mein Wecker klingeln und 7.00 Uhr anzeigen. Ohne dich war ich in den Alltagstrott abgerutscht und jeden Tag passierte dasselbe.
Ich zog meine Beine herein und sprang vom Fensterbrett. Als ich auf dem Boden aufkam schmerzten meine Beine, weil sie so gefroren waren. Doch der schmerz tat gut, denn er zeigte mir für ein paar Sekunden, dass meine Seele noch lebte. Wenn sie sich auch nur voller Schmerz am Leben hält. Ich nahm mir Sachen aus meinem großen Kleiderschrank und verschwand im Bad. Ich hatte den Drang danach wieder Schmerz zu spüren, zu spüren dass ich noch lebte.
Ich schaute in den Spiegel. Mein Gesicht war blass, wie immer, und ich hatte dicke Augenränder. Ich hasste dieses Gesicht. Ich fand mich nicht hässlich, aber ich konnte diesen Anblick nicht ertragen. Diese Hülle hatte Schuld! Schuld an deinem Tod. Schuld, dass du mich jetzt wahrscheinlich hasst. Schuld daran, dass mein Leben zu Grunde gerichtet wird.
Ich stieß einen wütenden Schrei aus und schlug mit voller Kraft in mein Spiegelbild. ich wollte dass Scherben fliegen, dass das Bild in genauso viele klitzekleine Teile zerprang wie mein Leben. Beim ersten Schlag waren nur ein paar Risse in der Scheibe. Ich schlug noch einmal auf den Spiegel ein. Und noch einmal und noch einmal. Am Spiegel hingen Hautfetzen meiner Hand und er war blutverschmiert. meine hand brannte und es waren glitzernde, silberne Splitter in den offenen Wunden.
Damit niemand sah wie ich mich verletzt hatte zog ich einen deiner alten Handschuhe an.
Seitdem du nicht mehr da warst hatte ich mein Machogehabe abgelegt und meine Freunde verloren. Alle bis auf Andi.
Du hast mir immer gepredigt, dass meine Freunde bis auf Andi alle falsch sind, doch ich hab dir nie geglaubt. Das tut mir Leid. Warum sehe ich Dinge denn immer erst ein wenn es schon zu spät ist? Warum habe ich versäumt es dir zu sagen?
Heute war deine Beerdigung. Ich war mir zwar sicher, dass ich es nicht aushalten würde, aber ich schwor mir trotzdem bis zum Schluss zu bleiben.
Es klingelte. Das muss Andi sein. Ich schlurfte zur Tür und öffnete sie mit starrem Blick. Andi schaute mich fragend an, doch ich reagierte Null. Ich drehte mich um und setzte mich auf die Couch. Andi setzte sich neben mich. Ich starrte in das Schwarze auf dem Fernsehbildschirm. Dieser Bildschirm hatte dieselbe falbe wie mein Leben ohne dich. 17 Jahre, 17 lange Jahre haben wir uns gerngehabt, gestritten, uns aber immer wieder vertragen. 17 Jahre in denen ich dich immer mehr zu schätzen gewusst habe.
Irgendwann wandelte sich meine Begeisterung gegenüber dir aber in ein anderes, für mich völlig neues Gefühl um. Ich wusste, dass dieses Gefühl nicht existieren durfte, deshalb versuchte ich es zu unterdrücken und wandte mich etwas von dir ab. Ich wollte dein Leben nicht zerstören. Wahrscheinlich hättest du mich gehasst und wärst von mir, deinem eigenen Bruder, angeekelt gewesen.
Genau deshalb schwieg ich und habe versucht dir aus dem Weg zu gehen. Ich weiß, es war der falsche Weg, aber für mich der einzige. Es tat mir jedes Mal unendlich Leid und Weh, wenn du mich mit deinen glitzernden, hellbraunen, tiefen und wunderschönen Augen so traurig und verständnislos angeschaut hast. Ich machte die Augen zu. Ich machte sie vor meinem eigenen Gewissen zu, denn ich wusste ganz genau, dass es dir schrecklich wehtat, dass ich mich immer weiter von dir entfernte.
Du hast mir oft gesagt, dass du mich nicht mehr verstehst und dir das wehtut. Du hast mit mir über alles gesprochen. Ich wünschte ich hätte das auch getan.
Du hast immer gemeint, dass wir uns alles erzählen können, nur was hättest du gemacht wenn ich es dir erzählt hätte. Wenn ich es im Bus vor ein paar tagen noch geschafft hätte? Das werde ich wohl nie erfahren.
Eins weiß ich, ich will zu dir. Ich will dir nie mehr ausweichen, nie mehr entfliehen. "Hey Tom, Kopf hoch. Er ist gut aufgehoben, glaub mir!", riss mich Andi aus meinen mich selbst bemitleidenden Gedanken. Ich schaute zu ihm zur Seite. In mir stiegen Massen an Tränen gleichzeitig mit einer Menge Wut hoch. " Das wäre er bei mir auch gewesen!", platzte ich unter schluchzen und Tränen heraus. Andis Gesicht verzog sich. Er hatte gemerkt, dass er einen falschen Satz gesagt hatte.
"Ich hatte ihm doch immer versprochen, dass ich ihn niemals alleine lassen und ihn immer beschützen würde. Ich habe versagt. Bis auf den letzten Taler versagt...", schluchzte ich vor mich hin. "Hey. Sag sowas nicht..." versuchte mich Andi zu beruhigen, aber vergebens. "Ist doch aber so! Bill hatte etwas viel besseres verdient als mich Verlierer. Mein ganzes Leben musste er mir aus der Patsche helfen und nie konnte ich ihm etwas wiedergeben!", hauchte ich, denn meine Stimme war durch das viele Weinen total unterdrückt. "Tom Mann! Red keinen Mist! Hör auf dich selbst fertigzumachen!", entgegnete Andi meinem Gejammer mit leichter Ärgernis in seiner Stimme. "Komm jetzt wir müssen los!", peitschte er mich mit seinen harten Worten.
Ich mochte seine Art sehr. Er ließ mich wenigstens nicht in meinem Selbstmitleid versinken wie meine Mum.
Ich schlurfte noch schnell in mein Zimmer um einen Brief den ich für Bill geschrieben hatte mitzunehmen um ihn an sein Grab zu legen.
Andi und ich zogen durch den Schnee, der unter unseren Schuhen gewaltig knirschte, schnur stracks zum Friedhof.
Als wir in die Nähe von Bills Grab kamen sahen wir schon wie meine Mutter weinend vor dem Grab hockte. Sie legte einen großen Strauss schwarzer rosten vor den Grabstein in dem eingraviert war:

Hier ruht Bill Kaulitz in Frieden
Geburt: 01.09.'89 
Tot:     12.12.2007 

Als meine Mutter uns näher kommen hörte wischte sie sich schnell die Tränen von den Wangen und begrüßte Andi und mich mit einem gespielten Lächeln.
"Wo sind die anderen? Wieso ist es schon vorbei?", fragte ich erschrocken. "Tom, es tut mir leid. ich wollte dir das nicht antun, deshalb habe ich die Beerdigung vorverlegt. Bill liegt nun schon etwa eine Stunde in Ruhe und Frieden.", wisperte meine Mutter mit bebender Stimme, drehte sich um und ging.
Normalerweise wäre ich völlig ausgerastet, aber irgendwie fand ich es besser so. Als Andi seine Rose vor Bills Grab gelegt hatte fragte er mich ob er jetzt gehen solle und mich allein lassen solle. Mehr als ein Nicken konnte ich nicht von meinem Körper verlangen.
Als Andi außer Sichtweite war brach ich in eine Flut voller Tränen aus, nahm den von meinen Tränen völlig durchnässten Brief nocheinmal an meine Lippen, küsste ihn und legte ihn an Bills Grab.
[Flashback]
Wir schreiben den 12.12.2007. An diesem Morgen ging ich Bill wie schon seit mehreren tagen aus dem Weg, ging ins Bad um mich fertig zu machen und aß mein Frühstück. Als ich gerade am Frühstückstisch saß und mein Brötchen mit Nutella hinunterschlang kam Bill rein. Er schaute mich ängstlich und erwartungsvoll an. Er dachte wahrscheinlich, dass ich wie die letzten male sofort aufspringen würde um wegzugehen.
Als ich sitzen blieb und ihn anschaute, setzte er sich neben mich und legte mir seine kalte Hand auf die Schulter. Er sah fertig aus. Man sah, dass er geweint hatte. Wegen mir? Hatte Bill wegen mir geweint? Okay Tom, das geht langsam zu weit. Dein Leben kannst du zerstören doch Bills musst du verschonen, redete ich mir immer wieder ein. Ich schwor mir dass ich es ihm an diesem Tag sagen würde.
"Tom? Ich glaube wir sollten uns...", seine Stimme überschlug sich, da ja eben noch geweint hatte, "unterhalten. Bitte sag endlich was mit dir los ist, ich halte es nicht mehr aus! Bitte, tu mir nur diesen einen Gefallen!"..."Später...", entgegnete ich während ich aufstand um mich auf den weg zur Bushaltestelle vor unserem Haus zu machen.
Als ich gerade aus der Tür war hörte ich wie Bill aufschluchzte. Es musste ihm wirklich wehtun wenn ich ihn so alleine ließ. Ich schaute auf den Boden und biss mir auf die Lippen um nicht zu weinen. Bill halte noch etwas durch... heute sag ich es dir ganz bestimmt. ich muss nur noch die richtigen Worte sammeln. Genau das war es was ich mir immerwieder einredete!
Ich schnappte mir im Vorbeigehen meinen Rucksack und warf ihn über meine Schulter.
Als ich an der Bushaltestelle stand zitterten meine Beine schon als sich Bill neben mich stellte um auf den Bus zu warten.
Nach einer Weile bog dieser dann auch um die Ecke und öffnete quietschend die Türen. Wir stampften, unsere Ausweise vorzeigend, die Stufen hoch und den Busflur entlang, bis zu den hintersten Sitzen. Bill setzte sich neben mich und schaute aus dm Fenster.
"Bill?", ein >mein Engel< musste ich mir verkneifen. der Bus fuhr los. Die Strassen waren glatt, deshalb fuhr der Bus  langsamer als sonst. "Ja? Okay ich setz mich schon da drüben hin, ist schon okay", hauchte Bill mit Wehmut in der Stimme. ich packte ihn sanft an seinem spindeldürren Ärmchen und setzte ihn wieder hin. "Nein, bitte bleib hier sitzen. ich muss dir etwas sagen." Erwartungsvoll und mit großen Augen schaute mich Bill an. Diese Augen machten mich ganz kirre. So fiel es mir noch viel schwerer. "Okay, das fällt mir jetzt wirklich nicht leicht und ich versteh es auch wenn du mich jetzt gleich hasst und total angewidert von mir bist.", sagte ich mit gesenktem Kopf, denn in die seine Augen schauen konnte ich ihm weiß Gott nicht. Dann wäre ich wahrscheinlich noch mehr am stottern als ich es eh schon war. Bill schaute mich irgendwie erleichtert und geduldig an. Ich schaute sofort wieder auf den Boden. Diesen blick ertrug ich nicht. Gleich würde er mich auf ewig hassen."Ja?", flüsterte er. "Es tut mir leid wenn du wegen mir Gelitten hast, aber ich musste einfach von dir Abstand nehmen, denn..." Ich schluckte..." ich" WOOOMM! IEEEEK. Der Bus glitt über die halbe Strasse, prallte erst gegen eine Laterne und einen Baum und rutschte dann weiter in den Strassengraben. Von hinten raste noch ein Auto das nicht mehr bremsen konnte hinein. Genau in Bills Nacken. das einzige was Autofrontscheibe und Bill trennten war die Scheibe des Busses. Doch diese klirrte auch. Die schreibe fiel aus der Fassung und die Splitter verteilten sich über die Sitze und über Bill und mich. Teilweise schnitten sie in unsere Gesichter.
Der Bus lag still im Graben, nichts rührte sich. Ich fasste mir an die Stirn und schaute meine Hand dann wieder an. Ich blutete und mein Kopf tat wahnsinnig weh.
Ich sah in manchen Momenten alles etwas verschwommen. Dann schaute ich sofort wie es Bill ging. Er regte sich nicht und seine Augen waren fast geschlossen. "Bill! BILL! Bitte nicht! Bitte geh nicht! Bleib hier! Hier bei mir! Ich brauch dich! BITTE! Du darfst nicht gehen!" Bill stöhnte kurz auf und öffnete seine Augen zur Hälfte. "Ja, so ist’s gut Bill! Bleib hier, kämpf Bill! KÄMPF! Du kannst es schaffen! Bitte." rief ich. Dann fielen seine Augen wieder zu. "Nein...bitte...NEIN! Bill bitte bleib hier, bleib bei mir! Lass mich nicht alleine! Lass Mum nicht alleine! KAEMPFE BITTE!" Bills Mund öffnete sich und ein Gluckern entglitt. Dann floss Blut aus seinem Mund. "Bitte, Tom. Vergiss mich niemals! NIEMALS!", wisperte Bill mit seiner aller letzten Kraft und man konnte hören wie er von Wort zu Wort mehr Kraft verlor, bis er noch ein Mal zusammenzuckte und noch mehr Blut seinem Mund entglitt. "Werd ich ganz bestimmt nicht Bill! Niemals!", heulte ich auf. Dann schloss er seine Augen für immer. Das war sein letzter Atemzug.
"Nein...nein...das kann nicht sein...bitte...bitte lass das nicht wahr sein...bitte Bill, wach wieder auf. BITTE! Ich muss dir doch noch so viel sagen! Dein Leben darf hier nicht enden!", schrie ich während sich meine Stimme mehrmals überschlug. Meine Tränen, geboren in meinen Augen kullerten meine Wangen hinunter, über meine Lippen und starben auf Bills Shirt.
Ich schrie. Lange und laut. Dann brach ich zusammen und weinte. weinte bis meine Augen wehtaten und sich meine Kopfwunde wieder meldete, doch das war mir egal. Ich wollte mich in meinen Tränen ertränken. ich wollte wieder bei Bill sein. ihm alles sagen was mir noch auf dem herzen lag. Mich für das Leid was ich ihm angetan hatte entschuldigen.
Doch ich schaffte es natürlich nicht.
Ich strich mit zittrigen Fingern über Bills Wange. Sie war noch warm. Er sah so friedlich aus. Als würde er nur schlafen. ich wollte auch schlafen. Für immer. Nie wieder aufwachen, genau das wollte ich. Ich wollte ein Engel sein, zwar einer mit viel Leid aber ich wollte einer sein. Ein Engel der seine verlorene Liebe sucht und sie wieder findet.
Ich legte meinen Kopf auf deine Brust und hielt deine hand. Sie war kalt. Ich schloss die Augen, mit der Hoffnung sie nie wieder öffnen zu müssen.
Dein Shirt verschlang all meine Tränen als wären sie nie dagewesen.
Plötzlich tropfte Blut auf dein Shirt. Blut aus meiner Wunde. Nein, meinen Schmerz solltest du nicht auch noch haben. Ich hob meinen Kopf schaute auf dich herab, schloss deinen Mund und küsste ihn. Ein aller letztes Mal, bevor ich dich wiederfinde. Dann gab ich dir noch einen Kuss auf die Stirn und faltete deine Hände und legte sie auf deinen Oberkörper. Ich lief nach vorne um nach dem Busfahrer zu sehen. Auch dieser rührte sich keinen Millimeter. Ich versuchte die Tür aufzukriegen. Doch ich schaffte es nicht. Mit meiner aller letzten Kraft zog ich mein Handy aus der Hosentasche und wählte die 112. Ich sagte ihnen mit schwacher Stimme das wichtigste, legte auf und schleppte mich so gut ich noch konnte wieder zu Bill.
Plötzlich verschwamm alles vor meinen Augen, dann wurde alles schwarz.
Das nächste was ich sah war eine blendend weiße Decke und jede menge Kabel.
Ich war im Krankenhaus. Ich riss mir die Kabel aus den Armen und sprang auf. Schon tat mein kopf wieder höllisch weh. Aber ich versuchte es zu ignorieren. "BILL!", schrie ich mit quietschender Stimme durch den Flur des Krankenhauses. Ich rannte zur nächsten Krankenschwester und ehe sie etwas sagen konnte schüttelte ich sie gewaltig durch und schrie unter Tränen:" BILL! BILL! Wo ist er? Sagen sie es mir! SOFORT!" dann ließ ich sie urplötzlich los und brach auf dem Flur zusammen. Ich durchnässte den Boden mit meinen bitterlichen Tränen. Die Krankenschwester stand geschockt da und rief erst nach kurzer Zeit einen Arzt.
Bill war tot.
Für immer ausradiert.
Von uns gegangen.
Er hatte mich alleine gelassen.
Alleine in dieser kalten Welt.
[Flashbackende]

Und nun sitz ich hier. am Grab meines Bruders. Immer noch unter Tränen. Ich wollte nicht mehr leben. Was hielt mich denn noch hier? Nichts! Nichts hielt mich, vor ein paar Tagen war mein Heiligtum von uns gegangen. Nun wollte ich auch nicht mehr sein. ich wollte ihn suchen, suchen und finden.
Ich nahm eine schwarze Rose und versuchte mir unter Tränen mit den Dornen die Pulsadern aufzuschlitzen. Vergebens.
Ich rannte, rannte und rannte. Bis ich an einen Fluss kam. Ich stellte mich mit dem rücken zum Wasser auf das Gelender der Brücke. Mit einem Lächeln im Gesicht ließ ich mich nach hinten fallen. Mein Kopf schlug auf einen Stein auf, um mich herum wurde alles schwarz und auch ich ging aus dieser eiskalten Welt.

The End

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